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Schnupperstudientag an der Leuphana

Was kommt nach dem Abitur? Für viele wahrscheinlich der Weg an eine Hochschule. Auch die Leuphana in Lüneburg könnte für einige zur Alma Mater werden. Daher besuchte der 12. Jahrgang der Schule Marienau die Universität im nahegelegenen Lüneburg.

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Cook it NAU – Neue Lernküche in der Schule Marienau

Vor gut anderthalb Jahren entstand die Idee, eine Lernküche in Marienau zu errichten. Im Gegensatz zu den Küchen in den Gemeinschaftsräumen der Wohnbereiche im Internat sollte die Lernküche ausreichend Platz bieten, um mit Schülergruppen oder ganzen Klassen kochen zu können. Um nachhaltig zu wirtschaften haben wir die Idee eines Neubaus verworfen und stattdessen einen vorhandenen Klassenraum umgebaut. Möglich wurde das Projekt, weil die Stiftung Marienau umfangreich als Unterstützerin dazukam. Den Mitgliedern der Stiftung gefiel die Idee, die Kinder und Jugendlichen wieder mehr an den Umgang mit Lebensmitteln heranzuführen, Sensibilität für die Verwendung von saisonalen und regionalen Waren nicht nur in der Theorie, sondern ganz praktisch zu wecken. Cook it NAU war geboren! Nach einem Jahr Umbauzeit ist ein wunderbarer Ort entstanden, an dem die Marienauer Schülerinnen und Schüler sich austoben können: Drei große, vollausgestattete Kochinseln mit Backofen, Herd und allen Utensilien, die man zum Kochen und Backen benötigt.Das Spektrum der eigenen Kompetenzen zu erweitern ist das Ziel, und sich selbst zu befähigen, sich gut, gesund und lecker versorgen zu können.

Auch wenn es große Freude bereitet, im Bereich der Freizeit und der AG-Angebote gemeinsam zu kochen, will die Schule Marienau noch einen Schritt weitergehen, um eine hohe Verbindlichkeit zu erzeugen. „Unser Ziel ist es, die Lernküche in allen Jahrgangsstufen als Lernort zu integrieren und unterrichtlich zu verknüpfen“, so Schulleiter Lars Humrich. Uta Seemann, didaktische Leiterin, konzipiert mit Kolleg*innen aller Fachbereiche die „Küche im Curriculum“, also die in den Fachcurricula der verschiedenen Jahrgangsstufen fest verankerten praktischen Lernanteile. „Wir lernen schließen am besten, wenn wir etwas tun“, sagt Uta Seemann, „und das funktioniert in vermeintlich naheliegenden Fächern wie Chemie und Biologie genauso gut wie in Englisch, Deutsch und Erdkunde.“ Sozialpädagogin Astrid Günther leitet die „Challenge-AG Kochen“, die zukünftig Kulinarisches erzeugen wird, das auch bei Veranstaltungen in Schule und Internat zu probieren sein wird. Und die Leiterin der Schulküche, Anne Boithling, arbeitet gemeinsam mit Internatsleiter Tobias Karrasch an der Idee, „Kochen & Hauswirtschaft“ als eigenständiges Fach in der Unterstufe zu etablieren. Es ist also ein umfassender Ansatz, der das Portfolio der Schule Marienau erweitern soll. Das Spektrum der eigenen Kompetenzen zu erweitern ist das Ziel, und sich selbst zu befähigen, sich gut, gesund und lecker versorgen zu können.

Für die offizielle Eröffnung der Lernküche am 2.12.2022 hatte die Schule Marienau nicht nur die Mitglieder der Stiftung Marienau sowie den Vorstand des Trägervereins eingeladen. Anne Boithling, Leiterin der Küche in Marienau, und Hannes Schröder waren vor dem Event in regem Austausch, damit am Tag selbst auch alle vorbereitet und vorhanden ist. In der Küche zauberten sie dann gemeinsam mit einigen Schülerinnen ein Drei Gänge-Menü. Hannes Schröder ist Altmarienauer und hat seine Wurzeln auf dem Kastanienhof in Reeßeln. Von dort bezieht er z.B. auch frisches Gemüse und Kräuter für seine Lokale in Hamburg, u.a. Küchenfreunde und was wir wirklich LIEBEN. „Ich gebe Marienau gerne etwas von dem zurück, was mir besonders liegt. Denn diese Schule hat auch mir sehr viel in meiner Kindheit gegeben – und zwar jenseits von Unterricht ganz vielfältige praktische Möglichkeiten in AGs und Projekten. Das war und ist für mich ganz wichtig. Und so eine Küche ist ein toller Lernort. Natürlich möchte ich auch für mein Metier werben, die Branche lebt von Toleranz, Vielfalt und Kreativität, daher freue ich mich über junge Menschen, die Lust auf diese Branche haben. Und auch wer nicht Koch werden will, profitiert von dem Wissen, das hier vermittelt wird, es ist die Grundlage für ein schönes Leben.“

Johanna aus Klasse 10 war Teil der Küchencrew und sehr angetan von der Zeit mit Profi Hannes Schröder: „Das war schon etwas ganz anderes als einfach locker zu Hause zu kochen. Wir wollten, dass alles super wird und haben 5 Stunden lang intensiv gearbeitet. Hannes war wirklich sehr nett und entspannt, aber auch streng, wenn es um die Ausführung der Arbeiten ging. Am Ende waren die Gäste total begeistert und zufrieden - alles richtig gemacht, und Spaß hatten wir auch!“ 

Fotos: R. Raslan; M. Behns

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Obligo Mediensicherheit - KHK Arne Schmidt

Kriminalhauptkommissar Arne Schmidt ist seit 2001 in verschiedenen Funktionen bei der Polizei in Lüneburg tätig ist. Schmidt beschäftigt sich als Mitglied im Kriminalpräventionsrat für Hansestadt und Landkreis Lüneburg sowie als Moderator des neu aufgestellten Arbeitskreises Junge Menschen mit der Prävention von Medien, Gewalt und Drogen. Am heutigen Abend begegnete Schmidt der Marienauer Gemeinschaft mit Themen wie Internetsicherheit, Nutzung und Umgang von Social Media sowie Cybermobbing. Sein Vortrag war an fünf Fragen geknüpft:

  • Hast Du beim Surfen schon mal die Zeit vergessen?
  • Hast Du beim Daddeln schon Kopfschmerzen bekommen?
  • Kannst Du ein paar Tage „ohne“?
  • Hast Du schon beim Surfen die Kontrolle verloren?
  • Hast Du mal tolle Komplimente bekommen?

Die Nutzung von Computer und Internet eröffnen uns eine fast grenzenlose Möglichkeit der Kommunikation, Vernetzung und Information. Gleichzeitig birgt sie gesundheitliche Schäden und Ansatzpunkte für ein Suchtverhalten. Ein Leben ohne ist kaum vorstellbar und gerade in Zeiten der Pandemie haben wir die Vorzüge zu schätzen gelernt. Doch auch Kriminalität im Netz ist ein Thema, und das nicht erst seit der Pandemie. „Deshalb ist auf grundlegende Verhaltensregeln zu achten“, mit diesen Worten eröffnete Arne Schmidt seinen Vortrag. Die große Gefahr sei der „Online Disinhibition Effect“, kurz ODE, mit dem die Kommunikation ungehemmt und oft auch unüberlegt verlaufe. Die mögliche Anonymität im Netz senke die Hemmschwelle für verbale Angriffe und Verletzungen. Als Beispiel sei hier u.a. die Veröffentlichung von Bildern genannt, die möglicherweise nur an eine Person gerichtet sein solle (Stichwort: Sexting, freizügige Aufnahmen); diese Person kann dann aber dem „nächsten, besten“ Freund zur Ansicht die Aufnahmen weiterleiten usw. Damit wird eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, eine Lawine, die nicht mehr aufzuhalten ist.

Schmidt appelliert in diesem Zusammenhang auch an die Erwachsenen, Fotos von ihren Kindern nicht ungefragt als Whatsapp Profil oder ins Netz zu stellen. Häufig fehle uns das Unrechtsbewusstsein für das eigene Handeln. „Nicht alles, was erlaubt ist, ist auch Ok“, erklärt Schmidt. Bevor etwas veröffentlicht wird, sollte man sich fragen: Dürfte diese „message“ morgen in der Zeitung stehen, im Fernsehen oder irgendwo öffentlich zu sehen sein, ohne, dass ich damit jemanden verletze? Man kann durch unüberlegtes, schnelles Handeln schnell Straftaten wie Verletzung der Vertraulichkeit, das Recht am eigenen Bild, Verletzung des persönlichen Bereichs, Beihilfe zur Mittäterschaft, Beleidigung, Bedrohung und üble Nachrede begehen.

Zum Thema Mobbing gab Arne Schmidt wichtige Spielregeln:

Behandle Deinen Feind wie Deinen Freund! Baue dir ein Schutzschild auf, lass Angriffe auf Dich wirkungslos erscheinen! Und vor allem: Hol‘ Dir Hilfe gemäß dem Motto: „If you see something, say something!“

Arne Schmidt erklärte den Marienauern, dass er immer erreichbar sei und Informationen an ihn selbstverständlich vertraulich behandelt werden, solange keine direkten Namen von Beschuldigten genannt werden. Denn nach §163 StOP sei es die Pflicht der Polizei Straftaten zu erforschen, um die Verdunkelung der Sache zu verhüten. Nach diesem kurzweiligen und informativen Impuls stand Arne Schmidt den Schüler*innen für Fragen gerne zur Verfügung, auch unter vier Augen.

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Im Schatten des Kreml - Obligo mit Udo Lielischkies

Mit einem vierwöchigen Crash-Kurs Russisch fing alles an – das ist mehr als 20 Jahre her. Damals wurde Udo Lielischkies gefragt, ob er als ARD-Korrespondent nach Moskau gehen wolle. Er sagte ja, kehrte dem Brüsseler Büro der ARD den Rücken und packte seine Koffer. Sein damaliger Chef, Moskau-Studioleiter Thomas Roth, schickte ihn gleich nach seiner Ankunft weiter nach St. Petersburg zum nächsten Sprachkurs, denn als Korrespondent brauche es doch etwas mehr als nur Hallo und Tschüss auf Russisch sagen zu können. Kaum dort angekommen, überschlugen sich die Ereignisse und Udo Lielischkies war mittendrin in den Ereignissen, die dem ersten Tschetschenien-Krieg vorausgingen.

Auf spannende und einprägsame Weise verwob Udo Lielischkies am Abend des 02.11.2022 biographische Erlebnisse und Zeitgeschehen beim Marienauer Obligo miteinander. Von 1999 bis 2018 berichtete er als ARD-Korrespondent aus dem Studio Moskau. Unzählige Reisen führten ihn durch das weite Land, viele Erlebnisse hielt er in Filmen und Reportagen fest. Er ließ das Marienauer Publikum teilhaben an seinen Beobachtungen und dem profunden Wissen über russische Politik, Gesellschaft und Kultur. Um die aktuellen Ereignisse einordnen zu können, hilft es in die Geschichte zu blicken: Unter welchen Umständen kam der damals eher unscheinbare, aber bestens vernetzte FSB-Geheimdienstoffizier in das Präsidentenamt in Moskau? Welche Rolle spielte sein Vorgänger Boris Jelzin? Christoph Giesa von der Friedrich-Naumann-Stiftung, mit der wir bereits schon mehrere interessante Abendveranstaltungen in Marienau durchgeführt haben, leitete durch den Abend. „Normalerweise spreche ich zu älteren Zuhörer*innen, daher bremst mich oder fragt genauer nach, wenn ich zu sehr abschweife oder zu viel voraussetze“, bat Lielischkies das Publikum und Christoph Giesa. Dieser hatte aus dem umfangreichen Filmmaterial von Lielischkies einige Ausschnitte ausgewählt, um den Vortrag mit bewegten Bildern anzureichern.

Normal 0 21 false false false DE ZH-CN X-NONE In kurzweiligen 90 Minuten zeichnete Lielischkies die politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Russlands nach. Das Ende der Sowjetunion, das für „den Westen“ als Befreiung empfunden wurde, ist aus russischer Sicht eine historische Phase des Bedeutungsverlustes; in einer Art „verkorkster Privatisierung“ formte sich in Russland eine Gruppe von Oligarchen, die vor allem den eigenen Wohlstand im Blick hatten, aber nicht ein Vorwärtskommen der Gesellschaft. Die Mafia hatte landesweit Einfluss, zwei Wirtschaftskrisen bremsten das Land in seiner Entwicklung. Dann kam Wladimir Putin, die Russen spürten, dass es für sie wirtschaftlich bergauf ging. Die prosperierende Wirtschaft stützte sich natürlich vor allem auf die immensen Rohstoffvorkommen, die Russland zu bieten hat. Das war die Erfolgsgeschichte von Putin, dem es jedoch nicht aus Großzügigkeit darum ging, dass es alle Russen gut ging. Sein Ziel, so Lielischkies, war es nie, eine starke zivilrechtliche Gesellschaft aufzubauen. Sein Interesse galt dem Ausbau der eigenen Macht, der Vermehrung von Einfluss und Geld. Er hat sukzessive alle Medien, die frei und unabhängig berichteten, eingeschränkt oder gleich zerschlagen, ähnliches gilt für die Rechtsprechung. In Russland kann kein Richter mehr unabhängig urteilen, die Urteile sind vorchoreografiert. Oppositionelle Bewegungen innerhalb und außerhalb des Parlaments haben keine Möglichkeit zu agieren. Als die Wirtschaftskrise 2008 die Erfolgsgeschichte Putins bedrohte, brauchte er ein neues Narrativ, eine Story, die ihm die Gefolgschaft seines Volkes sicherte. Es ist das Narrativ vom „Russland in der Defensive“, der bedrohlichen NATO-Osterweiterung, die Putin selbst einige Jahre zuvor bei der Unterzeichnung der Russland-NATO-Akte als nicht bedrohlich oder problematisch bezeichnet hatte. Der Rest ist aktuelles Zeitgeschehen, von den Tschetschenien-Kriegen über die Annexion der Krim bis zum Überfall auf die Ukraine: Udo Lielischkies versteht es, kompetent und unterhaltsam den Lauf der Geschichte zu vertiefen und durch persönliche Eindrücke und Anekdoten anzureichern. Zum Schluss gab es noch einen Filmtipp: Gemeinsam mit Palina Rojinski drehte Lielischkies einen Doku-Dreiteiler in Russland. Wer einen Blick auf seine in diesem Fall mal nicht ganz so politische Arbeit werfen möchte, kommt bei „Unser Russland“ auf seine Kosten. Und für die Bibliothek schenkte uns Lielischkies zwei handsignierte Ausgaben seines Buchs „Im Schatten des Kreml“ (2022). Wir bedanken uns für einen tollen Abend bei Udo Lielischkies und Christoph Giesa von der Friedrich Naumann-Stiftung!

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Marienau unterwegs – Klassen- und Seminarfahrten

Schon vor den Herbstferien rollten die Koffer über das Marienauer Gelände, die Schüler*innen brachen auf zu Klassen- und Kursfahrten. Wir sind davon überzeugt, dass Reisen nicht nur der fachlichen Bildung, sondern vor allem auch der Persönlichkeitsbildung dienen. In den Klassen der Mittelstufe ist das auch der Fokus, individuell und als Klassengemeinschaft zu wachsen.

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Lernküche Marienau

Vor wenigen Wochen konnten die ersten Gerichte in der Marienauer Lernküche zubereitet werden. Leckeres und hochwertiges Essen kennen die Marienauer*innen bereits von der guten hauseigenen Küche, die die Schüler*innen und Mitarbeiter*innen vom Frühstück bis zum Abendessen versorgt. Die Lernküche ist anders verortet und trägt im Namen schon, was Programm sein wird: Lernen in der Küche. Hier ist Platz, um sich auch mit einer größeren Gruppe oder der ganzen Klasse an Herd und Backofen auszutoben. 

Ganz gleich, ob im Unterricht, der Challenge-AG Kochen oder mit der Tischgruppe – Anlässe gemeinsam zu kochen oder backen gibt es in Marienau viele. Dabei geht es auch um das gemeinsame Erleben, aber nicht nur. Ziel ist, dass wir dem saisonalen, regionalen und verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln in unserem Leben und Lernen in Marienau verankern. Uta Seemann, didaktische Leiterin an der Schule Marienau, führt die Arbeitsgruppe „Küche im Curriculum“, die die Nutzung der Lernküche in allen Jahrgangsstufen einarbeitet. „Wir legen Wert darauf, dass alle Fächer diesen Lernraum für sich nutzen können. Erdkunde und Biologie sind vielleicht besonders naheliegend, aber auch die Fächer Geschichte und Mathematik können hier Inhalte ‚begreifbar‘ machen. Und auch Physik und Chemie sind keineswegs auf die naturwissenschaftlichen Unterrichtsräume festgelegt. Wir lernen am besten, wenn wir etwas tun“, betont Uta Seemann.

Und so soll sich über alle Klassenstufen hinweg aufbauen, was sich in der Oberstufe zum ECO-Profil verdichtet. Nachhaltiges Leben, wirtschaftliches Planen und ökologische Verantwortung stehen im Fokus. Und das nicht nur innerhalb der Schule, sondern in mehreren Projekttagen auch außerhalb des Klassenraums. „Eigenständiges und projektbezogenes Arbeiten aktiviert die Jugendlichen und gibt ihnen den Raum, sich in eigenen Interessensbereichen auszuzeichnen“, erklärt Lars Humrich, Leiter der Schule Marienau. „Und die Lernküche ist ein weiteres Puzzleteil, um das Lernen und Leben in Marienau und im ECO-Profil zu bereichern.“

Die Stiftung Marienau machte das Projekt möglich und sorgte für den Umbau eines Klassenraums in eine großzügig angelegte Küche mit drei großen Kochinseln. Moderne Geräte und eine vollständige Ausstattung sorgen für ein stimmiges Gesamtbild und sollen Freude am Kochen und Backen vermitteln. In der Planungsphase waren vor allem zwei Marienauerinnen maßgeblich beteiligt: Anne Boithling, die als Leiterin der Küche in Marienau ihr professionelles Wissen einfließen ließ, und Astrid Günther, die als erfahrene Internatsbetreuerin u.a. die Challenge-AG Kochen leitet. „So sollte sichergestellt werden, dass wir genau das bauen, was in Marienau gebraucht wird,“ sagt Maik Lüdemann, kaufmännischer Leiter in Schule und Internat. Und das Projekt selbst zeigt, wie nachhaltige Nutzung von Ressourcen gelingen kann: Die orangefarbenen „Pavillons“, die einst als provisorische Container-Klassenräume bei Umbauten auf dem Schulgelände nach Marienau kamen, wurden so einer neuen Nutzung zugeführt. Auch wenn die Küche fertig ist, es gibt noch mehr Pläne, verrät Leiter Lars Humrich: „Zu einer so hochwertigen Lernküche gehört natürlich auch ein Ambiente, in dem sich angemessen gemeinsam speisen lässt. Aktuell arbeiten wir an einem Konzept für einen angrenzenden Dining-Room. Und auch den Außenbereich wollen wir noch weiter gestalten. Wir sind sicher, dass wir hier zusammen mit unseren Schüler*innen etwas wirklich Wunderbares entstehen lassen können.“

Anfang Dezember wird die Küche einer Veranstaltung mit der Stiftung Marienau offiziell eingeweiht werden, weitere Informationen dazu folgen.

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Wahlfamilie Internat

Das Magazin PRISE der Landeszeitung Lüneburg widmet sich in der aktuellen Ausgabe dem Phänomen "Wahlfamilie".

Dafür hat Redakteurin Ute Lühr mit unserer Kollegin Saskia Liefhebber gesprochen. Sie ist seit 10 Jahren Lehrerin und Betreuerin eines Wohnbereichs im Internat Marienau. Was sie an ihrem Wohn- und Arbeitsort Marienau schätzt, lesen sie im Artikel "Geborgen in der Gemeinschaft".

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Internate Vereinigung: Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit in Marienau

Die Schule Marienau ist Teil der Internate Vereinigung e.V. (DIV), einem Verbund von deutschsprachigen Internaten in Deutschland und der Schweiz. Die Mitgliedsschulen arbeiten auf verschiedenen Ebenen zusammen und tauschen sich aus in unterschiedlichen Arbeitskreisen.

Der AK Öffentlichkeitsarbeit tagte nun seit drei Jahren endlich wieder in Präsenz. Nach gut zwei Jahren ohne AK-Leitung übernahm Sabrina Panning-Ternes Ende 2021 den Vorsitz und organisierte die Tagung vom 28.-30.9.2022 in Marienau. Die weiteste Anreise hatten Teilnehmende vom Internat Birklehof, den Zinzendorfschulen und dem Landheim Schondorf ganz im Süden Deutschlands, den kürzeren Weg hatte das Nordsee-Internat und das Internat Solling. Die Geschäftsführerin der DIV, Eva Kemink war auch vor Ort und begleitete die Tagung. Neben thematischen Aspekten rund um die DIV und die Organisation der Zusammenarbeit im Verbund gab es viel Input zur Video-Content Produktion im Bereich Social Media sowie einen Austausch mit dem ZEIT Medienhaus aus Hamburg.

Nächster DIV-Temin, an dem auch die Schule Marienau teilnehmen wird, ist die Tagung des AK Internationalität vom 7.-8. November 2022 in der Mitgliedsinternat Grovesmühle.

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Klausurtage zum Schuljahresbeginn 2022

Bevor unsere Schülerinnen und Schüler am Sonntag, 28.8.2022, im Internat anreisen und am Montag der erste gemeinsame Schultag mit allen Marienauer*innen ansteht, kommt das Kollegium zu den Klausurtagen zusammen. Lars Humrich heißt als neuer Leiter der Schule Marienau alle Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich willkommen:

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Grußwort des neuen Schul- und Internatsleiters Lars Humrich

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Freundinnen und Freunde der Schule Marienau,

ich freue mich sehr mich Ihnen heute als neuer Schul- und Internatsleiter der Schule Marienau vorstellen zu dürfen. Mit Beginn des neuen Schuljahres übernehme ich diese Aufgabe von Frau Elz, die mir damit nicht nur eine lebendige und familiäre Internatsgemeinschaft und gut aufgestellte Schule überlässt, sondern auch ein Stück Zuhause.

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Marienau sagt Adieu – Verabschiedung von Heike Elz

Vierzehn Jahre leitete Heike Elz die Schule Marienau, nun ist es Zeit Adieu zu sagen! Der Verabschiedung auf der Haupthaustreppe folgte nun ein Flashmob, den Gaby Hinrichs heimlich vorbereitet hatte. Viele Marienauer tanzten ausgelassen mit, noch viele mehr staunten nicht schlecht, als sich der Platz in Bewegung setzte.

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Sommerfest 2022
Endlich wieder ohne Beschränkungen nach Marienau einladen zu können, war uns eine große Freude. Den Auftakt des Marienauer Sommerfestes machte die Theater-Performance des 12. Jahrgangs. Der Kurs „Darstellendes Spiel“ unter der Leitung von Daniela Tautorus brachte einen Gedichtzyklus auf die Bühne im Festsaal. Unter dem Titel „Tagträumen“ lud der Kurs ein, Visionen von einem Morgen zu entwickeln, hoffnungsvoll von der Zukunft zu träumen. Die Crew hatte mit allerlei corona-bedingten Ausfällen zu kämpfen, meisterte die Verluste aber tapfer und präsentierte die Performance mit vielen Rollen- und Bühnenbildwechseln.
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Abitur 2022
„Wir haben es trotz Pandemie und andern Schwierigkeiten über die Ziellinie, die Abitur heißt, geschafft. Dafür erst einmal Props an uns“, sagte Anastasia Schädel bei der Rede der Abiturient*innen. Am 1. Juli 2022 wurden 41 Marienauer*innen die Abiturzeugnisse und die Marienauer Nadel überreicht.
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15. Moorlauf in Dahlenburg
Wenn von 205 Läufer*innen bei einer Laufveranstaltung 75 Personen die Marienauer Farben tragen, das ist das ein eindrucksvolles Bild.
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100km Teamstaffel - Internationaler Lüneburger Heide-Staffellauf & Ultra-Marathon

Nach zwei Jahren Pause fand am vergangenen Sonntag der 100 Kilometer lange Staffellauf durch die Lüneburger Heide statt. Die Bedingungen waren alles andere als läuferfreundlich: 30 Grad und durchgehend knallige Sonne!

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Verabschiedung in den Ruhestand

Am 14. Juni verabschiedete das Marienauer Kollegium vier Kolleg*innen, die zusammen auf 96 Jahre Amtszeit in Marienau kommen. Dazu hatte sich Frau Elz etwas Besonderes einfallen lassen. Sie widmete den vier Pensionären fiktiv jeweils ein Buch mit einem Titel, der zur Person passt.

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Altmarienauer Treffen

Nach zwei Jahren, in denen das Fest nicht stattfinden konnte, versammelten sich die Altmarienauer zu Himmelfahrt wieder in Marienau. 

Über zwei Tage erstreckt sich das Fest: Der Mittwochabend ist zum Feiern und Tanzen gedacht, dazu luden die stimmungsvolle Beleuchtung rund um den Teich sowie Tanzboden und DJ im Zelt auf der Wiese ein. Erstmals und sehr zu unserer Freude dabei der "mobile Dachsbau" der DACHS Brauerei aus Sommerbeck. Die Atmosphäre war von der Freude über ein Wiedersehen nach so langer Zeit bestimmt und bis zwei Uhr nachts wurde getanzt und gefeiert.

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Lesewettbewerb der Unterstufe

Nachdem die einzelnen Klassen zuvor die zwei besten Vorleser*innen in ihren Lerngruppen ermittelt hatten, wurden heute acht Teilnehmer*innen in den „Kampfring“ entsandt, um den Klassenstufensieger zu ermitteln. Dieser wird dann für die Teilnahme am nationalen Vorlesewettbewerb qualifiziert werden.

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Tanz im Mai - Frühlingsball in Marienau

Das Zelt mit Tanzboden steht, der DJ hat sein Equipment aufgebaut und das Buffet wartet mit süßen und herzhaften Häppchen auf – kurz, alles ist bereit für den Frühlingsball!

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Jugendwettbewerb "Remember Resistance 33-45"

Drei Marienauer Gruppen haben erfolgreich am Jugendwettbewerb „Remember Resistance 33-45“ teilgenommen. Zwei Gruppen können sich über ein Preisgeld von 700 Euro freuen, die dritte Gruppe darf im Sommer zu einem Seminar nach Berlin reisen.

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